Laryngeale Elektromyographie bei Bewegungsstörungen: Erste Ergebnisse

Die Studie beschreibt erste Daten zur laryngealen (den Kehlkopf betreffend) Elektromyographie und zur Behandlung mit Botulismus-Toxin in Patienten mit Dysphonie (Stimmstörung) auf Grund von Bewegungsstörungen.

25 Patienten, die klinisch für eine Therapie mit Botulismus-Toxin ausgewählt wurden, wurden untersucht, 19 mit laryngealer Dysphonie, 5 mit spastischer Dysphonie und 1 mit Tourette-Syndrom. Die Elektromyographie wurde vor der Verabreichung von Botulismus-Toxin mit monopolaren Elektroden durchgeführt. Die Ergebnisse stimmten bei 14 Patienten mit der Dystonie überein, bei 5 waren sie normal, bei 3 Patienten ließen die Änderungen der Frequenz auf einen essentiellen Tremor und bei 2 auf einen Parkinson-bedingten Tremor schließen.

Die unterschiedlichen Muster der laryngealen Elektromyographie und die signifikanten Besserungen nach Gabe von Botulismus-Toxin haben dazu geführt, dass die Autoren die laryngeale Elektromyographie routinemäßig bei ambulanten Patienten mit Bewegungsstörungen durchführen.

Quelle:
Arq. Neuro-Psiquiatr., Sept. 2004


IVTS e. V.
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