Klinische Studien zum Tourette Syndrom

Möchten Sie an klinischen Studien teilnehmen?

Allgemeine Informationen zu klinischen Studien:

-> klinische Studien:


Kinder- und Jugendpsychiatrie Universitätsklinikum Dresden

Tic-Genetics, Studie zu genetischen Hintergründen

TicGenetics – Studie zu genetischen Hintergründen von Tic-Störungen

Das Ziel dieser internationalen Studie ist es, genetische Faktoren ausfindig zu machen, die bei bestimmten Personen das Auftreten von Tic-Störungen und anderen, verwandten Störungen verursachen können. Dafür wollen wir Familien untersuchen. Für die Studie ist es wichtig, dass sowohl betroffene (ab 3 Jahren) als auch gesunde Familienmitglieder an der Studie teilnehmen. Nach einem ausführlichen Telefoninterview, bei dem wir einen Familienstammbaum erstellen und die Zahl der betroffenen Familienmitglieder herausfinden wollen, erhalten Sie ein Fragebogenpaket, welches Sie direkt bei uns ausfüllen. Im Anschluss findet ein Termin im Universitätsklinikum statt, bei dem sowohl die Fragebögen besprochen als auch die Blutentnahmen für die Untersuchung der relevanten genetischen Marker gemacht werden.

Mehr Informationen: Flyer

Studie TEC4TIC

TEC4TICDiese Studie geht der Hypothese nach, dass Tic-Störungen nicht einfach, wie bisher häufig angenommen, „Bewegungsstörungen“ sind. Das Projekt untersucht, ob ggf. eine „zu starke“ Verbindung zwischen Impuls (= häufig berichtetes Vorgefühl bei Tics) und Bewegung (= der Tic an sich) besteht. Daher erforschen wir, ob das sogenannte Event-Coding einen besseren Erklärungsansatz für Tic-Störungen darstellt.

Informationen zu den Grundlagen des Event-Codings und dem möglichen Bezug zu Tic-Störungen finden Sie hier.

An dieser Studie können Kinder (ab 8 Jahren), Jugendliche und Erwachsene

  • mit einer aktuellen Tic-Störung
  • mit einer vorangegangenen Tic-Störung
  • oder welche gesund sind

teilnehmen.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie im dazugehörigen Flyer

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Cannabis und kognitive Fähigkeiten

Die MHH sucht erwachsene Patienten mit Tourette-Syndrom UND (gesunde) Probanden für die klinische Studie: Cannabis und kognitive Fähigkeiten

Das Ziel ist es zu untersuchen, welchen Einfluss Cannabis auf kognitive Fähigkeiten hat.
Wie unterscheidet sich das Denken zwischen Probanden ohne Tourette-Syndrom und Patienten mit der Diagnose Tourette-Syndrom?
Wie unterscheiden sich Patienten die Cannabis-basierte Medikamente nehmen, von Patienten, die keine Cannabis-basierte Medikamente nehmen?
Verbessern Cannabis-basierte Medikamente kognitive Funktionen bei Patientin oder verschlechtern sie diese?

Flyer zur Studie

Ecopipam-Studie (Behandlung Medikament) (beendet)

In der „Ecopipam-Studie“ wird untersucht, ob das neue Prüfmedikament Ecopipam bei Kindern und Jugendlichen mit Tourette-Syndrom zu einer Tic-Reduktion führt.

Wenn Ihr Kind das Tourette-Syndrom hat, wissen Sie, dass körperliche (motorische) und verbale (vokale) Tics frustrierend sein können, weil sie unvorhersehbar und störend sind. Unabhängig davon, wie oft Tic s auftreten oder wie ausgeprägt sie sind, können sie schwer zu behandeln sein. In dieser Studie wird ein Prüfmedikament (ein „selektiver D1-Dopaminrezeptorblocker“) namens Ecopipam untersucht, um herauszufinden, ob Ecopipam bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren wirksam ist und zu einer Verminderung der Tics führt.

Eine Studienteilnahme ist möglich, wenn alle Ein- und Ausschlusskriterien erfüllt werden. Kontaktieren Sie uns gern, ob diese Studie für Ihr Kind infrage kommen könnte. Weitere Informationen finden Sie hier:

Kontakt bei Teilnahmewunsch

Medizinische Hochschule Hannover
Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Telefon: 0511-532-5524
Email: tourette-studien@mh-hannover.de mit Betreff: Ecopipam

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI)
J 5
68159 Mannheim

Ruth Berg (Studienkoordination)
Telefon: 0621 1703-4541
Email: ruth.berg@zi-mannheim.de
Homepage: https://www.zi-mannheim.de/forschung/

Tic Genetics - Studie zur Vererbung von Tics

Seit langem ist bekannt, dass Tics in manchen Familien gehäuft auftreten. Bis heute konnte aber kein spezielles Gen (=Erbanlage) identifiziert werden, das tatsächlich Tics verursacht.

Ziel dieser Studie ist es, die Gene zu entdecken, die für die Vererbung von Tics verantwortlich sind. Wir suchen dafür sogenannte Eltern-Kind-Trios, wobei bei dem Kind ein Tourette-Syndrom bzw. eine Tic-Störung bestehen sollte. Die Eltern sollten keine Tics haben. Es dürfen dabei sowohl Kinder (2-17 Jahre), als auch Erwachsene (18-99 Jahre) mit ihren beiden biologischen Eltern an dieser Studie teilnehmen. Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, die Ursachen des Tourette-Syndroms aufzudecken, sodass langfristig neue  Therapiemöglichkeiten entwickelt werden können.

Kontakt bei Teilnahmewunsch Telefon: 0511-532-5524

Email: tourette-studien@mh-hannover.de mit dem Betreff “Tic Genetics”

Flyer Studie Tic-Genetics

ABX-1431 - Behandlung mit einem neuen Medikament (beendet)

Das Prüfpräparat ABX-1431 erwies sich in ersten Studien an Menschen als gut verträglich. Nun soll es im Rahmen einer 10-wöchigen Studie bei Erwachsenen mit Tourette-Syndrom getestet werden.

ABX-1431 stellt aus pharmakologischer Sicht einen neuartigen Behandlungsansatz dar. Das Arzneimittel hemmt den Abbau von körpereigenen Botenstoffen, den sogenannten Endocannabinoiden, die an die Cannabinoid-Rezeptoren des Gehirns binden. Es gibt Hinweise darauf, dass die Wirkung von ABX-1431 mit Arzneimitteln auf Cannabis-Basis vergleichbar ist. Dabei erscheint ABX-1431 jedoch wirksamer und besser verträglich im Vergleich zu Cannabis-basierten Medikamenten. Auf der Grundlage der klinischen Erfahrungen mit der Anwendung von Arzneimitteln auf Cannabis-Basis zur Behandlung des Tourette-Syndroms wird erwartet, dass ABX-1431 nicht nur eine Besserung der Tics, sondern auch der psychiatrischen Begleiterkrankungen bewirkt.

Falls Sie 18 Jahre oder älter sind, bei Ihnen ein Tourette-Syndrom bzw. eine chronische Tic-Störung besteht, Sie Interesse an einer Studienteilnahme haben und weitere Informationen wünschen, dann kontaktieren Sie uns gern unter folgender Telefonnummer: 0511-532-5524 oder schreiben Sie uns eine Email: tourette-studien@mh-hannover.de mit dem Betreff “ABX-1431”

Flyer Studie ABX-1431

Verhaltenstherapie der Tics mittels Habit Reversal Training (HRT)

Die Tourette-Syndrom Arbeitsgruppe der Medizinischen Hochschule Hannover sucht erneut ProbandInnen zur Teilnahme an einer Studie.

Darin wollen wir die Auswirkungen einer Verhaltenstherapie der Tics mit „Habit Reversal Training“ auf das Gehirn untersuchen.

Im Rahmen der Studie erhalten alle ProbandInnen eine vollständige Behandlung der Tics über 10 Stunden mit „Habit Reversal Training“.

Teilnehmen können Erwachsene ab 18 Jahren sowie Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren. Vor und nach Ende der Therapie wollen wir mittels MRT (Kernspintomographie) und EEG (Hirnstromkurve) untersuchen, welche Hirnareale bei der Entstehung des Dranggefühls vor einem Tic beteiligt sind.

Studienleitung
Prof. Dr. Kisten Müller-Vahl
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg Straße 1
30625 Hannover
www.mhh.de
E-Mail Kontakt
Antonia Eberhard: eberhard.antonia-leonie@mh-hannover.de
Catharina Cramer: cramer.catharina@mh-hannover.de

Studien- Flyer_HRT (PDF)

Cannabinoid-Spiegel Tourette-Syndrom

Untersuchung der Cannabinoid-Spiegel im Haar bei Personen mit Tourette-Syndrom
Gesucht werden Patient*innen mit oder ohne orale Cannabis Medikation. Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen, wie stark Cannabinoide im Haar bei ausschließlich oraler Aufnahme eingelagert werden. Diese Frage ist für gutachterliche und rechtliche Fragestellungen von Bedeutung, um Fehlbewertungen zu vermeiden.
Darüber hinaus wollen wir die Spiegel der körpereigenen Cannabinoide (sog. Endocannabinoide) im Haar bestimmen, um festzustellen, ob sich die Spiegel durch eine orale Behandlung mit Cannabis-Medikamenten verändern. Schließlich wollen wir untersuchen, ob die Spiegel der Endocannabinoide bei Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen (u.a. dem Tourette-Syndrom ) verschieden sind.

-> weitere Details:

Tourette-Betroffene für Teilnahme an MRT- und/oder PET Studie gesucht

Eine spannende MRT- und eine PET-Studie der MHH in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut in Leipzig.

Ziel der beiden Studien ist es, die Pathophysiologie des Tourette-Syndroms mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) besser zu erforschen und zu verstehen. Die Daten aus den beiden Studien werden dazu verwendet, um bessere Einblicke in den Hirnstoffwechsel zu erhalten.

Mehr Infos zur Studie: Mer über diese Studie erfahren

Universitätsklinikum Köln

Studie zur altersabhängigen Entwicklung von Bewegungen

Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters Aachen, der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters Köln und des Forschungszentrums Jülich führen wir eine Studie zur altersabhängigen Entwicklung von Bewegungen durch.

Ziel dieser Studie ist es, Näheres über einen möglichen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Tic-Störungen und der Entwicklung von Bewegungsvorbereitungen im Gehirn herauszufinden. Tic-Störungen treten in einer entscheidenden neuronalen Entwicklungsphase vermehrt auf und zeigen bei über der Hälfte der Patienten eine Erscheinungsdauern von unter einem Jahr. Dies lässt ein „auswachsen“ transienter Tic-Störungen vermuten.

Für unsere Studie suchen wir Proband*innen im Alter zwischen 5 und 11 Jahren, die an einer motorischen Tic-Störung oder dem Tourette-Syndrom leiden. Mittels MRT und TMS-EEG wird die Aktivität der motorischen Gehirn-Areale gemessen, während die Proband*innen einfache motorische Aufgaben, wie das Drücken einer Taste, durchführen. Die Untersuchungen haben keinen Einfluss auf die Tic-Störung oder das Tourette-Syndrom der Kinder. Sie dienen lediglich der Erkenntnisgewinnung für Forschungszwecke.

Die Studie kann dazu beitragen, das Verständnis der Ursachen von Tic-Störungen und dem Tourette-Syndrom zu verbessern und entsprechende Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, um betroffene Kinder und Jugendliche in Zukunft besser unterstützen zu können. Nähere Informationen zu der Studie finden Sie in unserem beigelegten Flyer oder unter weitere Informationen zur Studie.

-> Flyer zur Studie (PDF)

Universitätsklinikum Lübeck

Modulation of event file coding during response selection and inhibition by repetitive transcranial magnetic stimulation in GTS - Soziale Medien –

Liebe Studieninteressierte,
wir vom Institut für systemische Motorikforschung an der Universität zu Lübeck sowie die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Dresden suchen für unsere Forschung zum Tourette-Syndrom betroffene Personen (10 Jahre bis 60 Jahre), die Interesse an einer Studienteilnahme haben.

Studienziel:
Die Ursachen der Tics sind noch nicht vollständig erklärt, aber neueste Forschungsergebnisse geben Hinweise auf mögliche Entstehungsmechanismen von Tics. Zwei verschiedene Hirnregionen scheinen von besonderer Bedeutung zu sein: Das supplementär-motorische Areal (SMA) und das Brodmann-Areal 40 (BA40). Diese Studie soll untersuchen, ob die Häufigkeit und Schwere von Tics durch repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) der beiden Hirnareale reduziert werden kann und welchen Einfluss diese Methode auf bestimmte Gehirnprozesse hat. Dadurch wollen wir mehr über die Prozesse im Gehirn bei Ticstörungen lernen, um in Zukunft Menschen mit Tics bessere Behandlungen anbieten zu können.

Studienablauf:
Bei Interesse an der Studie führen wir ein Vorgespräch mit Ihnen, um Sie zu informieren und zu prüfen, ob eine Studienteilname möglich ist.
Nehmen Sie teil, werden Sie zu drei Terminen zu uns ans Institut für Systemische Motorikforschung auf dem Campus des UKSH eingeladen. Beim ersten Termin wird zunächst ein klinisches Interview durchgeführt und Sie werden gebeten, Fragebögen auszufüllen. Da eine Teilnahmevoraussetzung ein IQ im durchschnittlichen Bereich ist, wird auch ein IQ-Test durchgeführt. Es wird eine Videoaufnahme von Ihnen gemacht, um die Schwere der Tics aufzuzeichnen. Während Sie ein Verhaltensexperiment an einem Computer machen, erfolgt eine Messung der Gehirnströme (EEG-Untersuchung mit einer Art Badekappe). Zudem wird eine Aufnahme Ihres Gehirns mithilfe eines Magnetresonanz-Tomographen (MRT) erstellt, die für die beiden folgenden Termine benötigt wird.
Der zweite und dritte Termin umfasst eine erneute Videoaufnahme zur Erfassung der aktuellen Tics sowie die Intervention durch rTMS. Dazu wird eine Magnetspule auf dem Kopf oberhalb des Zielgebietes platziert und wiederholt ein Strom im Gehirn induziert, der die Aktivität im darunterliegenden Hirnareal verändert. Im Anschluss daran werden die Videoaufnahme sowie das Verhaltensexperiment am Computer mit EEG-Messung wiederholt, um die Wirkung der rTMS-Intervention zu untersuchen.
Die Dauer der drei Studientermine beläuft sich auf jeweils circa 3,5 bis 4 Stunden.

Wer kann teilnehmen?
Frauen und Männer zwischen 18 und 60 Jahren sowie Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren mit einer Tic-Störung/dem Tourette Syndrom.
Warum sollte ich teilnehmen?
Sie tragen zu einem besseren Verständnis von Tic-Störungen/dem Tourette Syndrom bei. Untersuchungs- und Behandlungsmethoden können dadurch weiterentwickelt werden, was allen Betroffenen zugutekommt.
Zudem erhalten Sie für Ihre Teilnahme eine Aufwandsentschädigung von 15 € pro Stunde sowie pauschal 10 € für das vollständige Ausfüllen der Studienfragebögen.

Kontakt:
Institut für systemische Motorikforschung
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Ratzeburger Allee 160
23562 Lübeck

Liebe Studieninteressierte,

wir vom Institut für systemische Motorikforschung an der Universität zu Lübeck sowie die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Dresden suchen für unsere Forschung zum Tourette-Syndrom betroffene Personen (10 Jahre bis 60 Jahre), die Interesse an einer Studienteilnahme haben.

Studienziel:

Die Ursachen der Tics sind noch nicht vollständig erklärt, aber neueste Forschungsergebnisse geben Hinweise auf mögliche Entstehungsmechanismen von Tics. Zwei verschiedene Hirnregionen scheinen von besonderer Bedeutung zu sein: Das supplementär-motorische Areal (SMA) und das Brodmann-Areal 40 (BA40). Diese Studie soll untersuchen, ob die Häufigkeit und Schwere von Tics durch repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) der beiden Hirnareale reduziert werden kann und welchen Einfluss diese Methode auf bestimmte Gehirnprozesse hat. Dadurch wollen wir mehr über die Prozesse im Gehirn bei Ticstörungen lernen, um in Zukunft Menschen mit Tics bessere Behandlungen anbieten zu können.

Studienablauf:

Bei Interesse an der Studie führen wir ein Vorgespräch mit Ihnen, um Sie zu informieren und zu prüfen, ob eine Studienteilname möglich ist.

Nehmen Sie teil, werden Sie zu drei Terminen zu uns ans Institut für Systemische Motorikforschung auf dem Campus des UKSH eingeladen. Beim ersten Termin wird zunächst ein klinisches Interview durchgeführt und Sie werden gebeten, Fragebögen auszufüllen. Da eine Teilnahmevoraussetzung ein IQ im durchschnittlichen Bereich ist, wird auch ein IQ-Test durchgeführt. Es wird eine Videoaufnahme von Ihnen gemacht, um die Schwere der Tics aufzuzeichnen. Während Sie ein Verhaltensexperiment an einem Computer machen, erfolgt eine Messung der Gehirnströme (EEG-Untersuchung mit einer Art Badekappe). Zudem wird eine Aufnahme Ihres Gehirns mithilfe eines Magnetresonanz-Tomographen (MRT) erstellt, die für die beiden folgenden Termine benötigt wird.

Der zweite und dritte Termin umfasst eine erneute Videoaufnahme zur Erfassung der aktuellen Tics sowie die Intervention durch rTMS. Dazu wird eine Magnetspule auf dem Kopf oberhalb des Zielgebietes platziert und wiederholt ein Strom im Gehirn induziert, der die Aktivität im darunterliegenden Hirnareal verändert. Im Anschluss daran werden die Videoaufnahme sowie das Verhaltensexperiment am Computer mit EEG-Messung wiederholt, um die Wirkung der rTMS-Intervention zu untersuchen.

Die Dauer der drei Studientermine beläuft sich auf jeweils circa 3,5 bis 4 Stunden.

Wer kann teilnehmen?

Frauen und Männer zwischen 18 und 60 Jahren sowie Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren mit einer Tic-Störung/dem Tourette Syndrom.

Warum sollte ich teilnehmen?

Sie tragen zu einem besseren Verständnis von Tic-Störungen/dem Tourette Syndrom bei. Untersuchungs- und Behandlungsmethoden können dadurch weiterentwickelt werden, was allen Betroffenen zugutekommt.

Zudem erhalten Sie für Ihre Teilnahme eine Aufwandsentschädigung von 15 € pro Stunde sowie pauschal 10 € für das vollständige Ausfüllen der Studienfragebögen.

Kontakt:
Institut für systemische Motorikforschung
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Ratzeburger Allee 160
23562 Lübeck
Leonie.emmerich@neuro.uni-luebeck.de

Gerne senden wir Ihnen bei Interesse an einer Teilnahme weitere Informationsmaterialien zu. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden.

Über Ihre Unterstützung unserer Forschungsarbeit freuen wir uns sehr!

Ihr Studienteam

Gerne senden wir Ihnen bei Interesse an einer Teilnahme weitere Informationsmaterialien zu. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden.

Über Ihre Unterstützung unserer Forschungsarbeit freuen wir uns sehr!
Ihr Studienteam

Examining mechanistic principles of behavioral interventions in GTS from a TEC- perspective

Die Studie soll klären, wie zwei verschiedene Tic-bezogene Verhaltenstherapien bei Tics wirken – Comprehensive Behavioral Intervention for Tics (CBIT)“ oder die „Expositions- und Reaktionsprävention (ERP) – und welchen Einfluss sie auf bestimmte Gehirnprozesse haben. Dadurch wollen wir mehr über die Prozesse im Gehirn bei Ticstörungen lernen, um in Zukunft Menschen mit Tics bessere Behandlungen anbieten zu können.

weitere Information: Studie Verhaltentherapie CBIT und ERP

Explicit processing of vocalizations and event file binding in GTS

Liebe Studieninteressierte,

an der Klinik für Neurologie der Universität zu Lübeck suchen wir Personen (ab 18 Jahre), die von dem Tourette Syndrom betroffen sind und Interesse haben, an einer Studie teilzunehmen.

Studienziel:

In dieser Studie interessieren uns die Unterschiede bei der Verarbeitung und Kontrolle von Sprache. Wir wollen untersuchen, ob es Unterschiede zwischen der Verarbeitung von Schimpfwörtern gegenüber der Verarbeitung neutraler Wörter gibt.

Studienablauf:

Die Studie besteht aus mehreren Teilen. Zunächst wird ein klinisches Interview mit Ihnen durchgeführt. Zusätzlichen werden wir Sie bitten, einige Fragebögen auszufüllen. Außerdem möchten wir Videoaufnahmen von Ihnen machen, um die Schwere Ihrer Tics zu dokumentieren. Einzelne Videosequenzen werden Ihnen später im Rahmen der Studie noch einmal gezeigt. Im Anschluss an diesen Teil werden wir Sie bitten, eine Aufgabe am PC zu bearbeiten. Während dieser Aufgabe am PC erfolgt eine Messung der Gehirnaktivität mittels Elektroenzephalographie (EEG). Das EEG ist eine nicht-invasive Messmethode, bei der wir Ihnen eine Art Badekappe mit Elektroden auf den Kopf platzieren. Die Aufgabe am PC wird darin bestehen, bestimmte Wörter durch Tasteneingabe in Kategorien einzusortieren. Ein genaue Erklärung der Aufgabe werden wir Ihnen im Fall einer Studienteilnahme vor Ort geben. Die Studie dauert in etwa 3-4 Stunden und findet auf dem Gelände der Universität zu Lübeck im Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM) statt.

Bei Interesse an der Studie würden wir Ihre Kontaktdaten speichern und Sie beim Studienstart kontaktieren und Ihnen im Zuge dessen die detaillierten Studieninformationen zukommen lassen.

Wer kann teilnehmen?

Frauen und Männer ab 18 Jahren mit dem Tourette Syndrom.

Warum sollte ich teilnehmen?

Sie tragen zu einem besseren Verständnis vom Tourette Syndrom bei. Studienteilnehmer erhalten für Ihre Teilnahme eine Aufwandsentschädigung von 15 € pro Stunde sowie pauschal 10 € für das vollständige Ausfüllen der Studienfragebögen.

Kontakt:

Klinik für Neurologie
AG Kognitive Neurologie: Forschungsgruppe TEC4Tic Projekt 6
Universität zu Lübeck
Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
Marie-Curie-Straße, Gebäude 66
23562 Lübeck
neuro.tic-studie@uni-luebeck.de

Die Studie befindet sich im Moment in der Vorbereitungsphase. Wir freuen uns über Studieninteressierte, die wir kontaktieren dürfen, sobald die Studie startet. Sie können sich gerne bei uns melden und Ihre Kontaktdaten hinterlegen. Sollten Sie noch Fragen zur Studie haben, können Sie sich ebenfalls gerne jederzeit bei uns melden. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden.

Über Ihre Unterstützung unserer Forschungsarbeit freuen wir uns sehr!

Ihr Studienteam

Forschungsergebnisse Übersicht zu Abstracts

Übersicht zu Abstracts weltweit

Abstracts sind Zusammenfassungen von Forschungsergebnissen, mit den Hauptergebnissen einer Studie.

Wir suchen weltweit nach Forschungsergebnissen zu Tics und Tourette, aber auch zu komorbiden Erkrankungen.

Unsere Übersetzungen finden Sie im Menü rechts oder über diesen Link zu Forschungsergebnissen: