Tourette-Syndrom: Häufig eine Fehldiagnose

Quelle: MEDIZINREPORT
Tourette-Syndrom: Häufig eine Fehldiagnose
Dtsch Arztebl 2020; 117(7): A-332 / B-294 / C-282
Müller-Vahl, Kirsten R.; Roessner, Veit; Münchau, Alexander

Psychiater beobachten eine zunehmende Inzidenz dissoziativer Störungen mit Tourette-ähnlichen Symptomen. Die Fehldiagnose „Tourette-Syndrom“ führt bei diesen Patienten nicht nur zur Krankheitspersistenz, sondern auch zu Fehlbehandlungen.

Tourette – das ist doch die Erkrankung, bei der die Patienten immer laute Flüche ausstoßen. So oder ähnlich ist häufig die Reaktion auf die Diagnose Tourette-Syndrom – unter Laien, aber auch unter Ärzten, da die „typische“ Symptomatik dieser häufig durch Tics gekennzeichneten Erkrankung nur unzureichend bekannt ist. Dies wiederum führt dazu, dass eine immer häufiger auftretende dissoziative Störung mit „Tourette-ähnlichen“ Symptomen oft als Tourette-Syndrom fehldiagnostiziert wird. Mittlerweile ist die dissoziative Bewegungsstörung die wichtigste Differenzialdiagnose des Tourette-Syndroms.

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