Wie erleben Menschen mit Tourette ihren Alltag? Was bedeuten Tics für das Berufsleben, für Beziehungen und das eigene Selbstbild? Im Interview „Treffen sich 2 Touretter“ sprechen Carmen Grieger und Jean Marc Lorber offen über ihre persönlichen Erfahrungen – über Herausforderungen und Missverständnisse, aber auch über Humor, Kreativität und das, was ihnen Kraft gibt.
Ihre Lebensgeschichten zeigen, wie unterschiedlich Tourette sein kann. Beide erzählen von ihren ersten Tics, dem Weg zur Diagnose und dem Versuch, ihre Symptome zu verbergen oder zu unterdrücken. Sie beschreiben, wie belastend die Reaktionen anderer Menschen sein können und wie viel es bedeutet, Verständnis zu erfahren und sich nicht ständig erklären zu müssen.
Auch der Austausch mit anderen Betroffenen spielt eine wichtige Rolle. Beide engagieren sich im InteressenVerband Tic & Tourette Syndrom e. V. (IVTS). Jean Marc Lorber setzt sich unter anderem mit seiner Musik und Aufklärungsarbeit für mehr Verständnis ein. Im Gespräch wird deutlich, wie wertvoll Begegnungen sind, bei denen Menschen mit Tourette ihre Erfahrungen teilen und sich angenommen fühlen können.
Das Interview gibt persönliche Einblicke in zwei unterschiedliche Lebenswege und lädt dazu ein, vertraute Vorstellungen über Tourette zu hinterfragen. Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen mit ihren Erfahrungen, Stärken und ihrer eigenen Sicht auf das Leben.
Das vollständige Interview lesen: Das Heft mit dem Interview kann über den ZEIT-Shop bestellt werden.